Manuelle Lymphdrainage:

Das besondere an der manuellen Lymphdrainage sind die auspumpenden und entleerenden Kreisbewegungen der Hände bzw. der Finger mit sehr geringem Druck.

1958 wurde die manuelle Lymphdrainage in Deutschland erstmalig vorgestellt. Das Lymphsystem, das im ganzen Körper vorhanden ist, beginnt zwischen den Geweben.

Im Gegensatz zum Kreislaufsystem, das bekanntlich arterielles und venöses Blut führt, ist das Lymphsystem mit 15 Litern Flüssigkeit ein eigenständiges Gefäßsystem! Das Gefäßsystem fließt immer durch die zugehörigen Lymphknoten, in denen u.a. Abwehr – und Reinigungsprozesse stattfinden.

Die Lymphdrainage wird hauptsächlich eingesetzt bei:

  • Lymphstauungen mit Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe  (Lymphödemen)
  • Schwellungen bei rheumatischen Erkrankungen im Bereich der Gelenkkapsel
  • nach Verletzungen (Sportverletzung)
  • Blutergüssen
  • Infekten des Nasen-Rachenraumes
  • Nachsorge bei Krebs
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